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In einer Welt nach unserer Zeit – Eine Kurzgeschichte aus PaleoLopolis

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Eine weitere lehrreiche und interessante Kurzgeschichte aus PaleoLopolis. Viel Spaß beim Lesen!

“Lass uns gehen, jetzt sofort…

Los jetzt! Ich will raus…

Ich kann es nicht mehr erwarten, das wird lustig…”

…sagt der Vater zu seinen Kindern.

Klettern, springen, sprinten…

Heute geht es auf den Spielplatz!

Der Vater erzählt seinen Kindern eine Geschichte aus früherer Zeit. Es gab sogenannte abgegrenzte, kleine Bereiche für Kinder um zu spielen mit Spielzeugen, die vom Menschen erfunden wurden.
Außerdem gab es Verbotsschilder für Erwachsene, die dort nicht spielen durften. Es gab klare Regelungen! Es gab Störungen durch die Bebauung und den Straßenlärm.
Zusätzlich gab es sogenannte Naturerfahrungsräume, die klar definiert wurden. Sie waren mindestens 1 Hektar groß was wichtig war, denn erst dann entwickelte der Raum einen eigenen Charakter und Kinder hatten das Gefühl in die Natur einzutauchen.

Der Vater und die Kinder lächeln sich fragend an…Leider wurde die Welt früher von Angst regiert, die unbegründet war, da das angstauslösende Ereignis gar nicht eingetroffen ist…Überall wurden Gefahren gesehen und nicht die Chancen und Freuden.

Wir gehen heute auf den Spielplatz, dieser nennt sich Natur!

Dieser hat eine abwechslungs- und erlebnisreiche Gestaltung mit Wiesen, Wäldern, Büschen, Wasser, Hügeln etc. und bietet Kindern und Erwachsenen
genügend Anregungen für ihr freies Spiel. Frei heißt, ohne Reglementierungen und ohne pädagogische Anleitung.

Die Natur zwingt uns geradezu kreativ zu werden und nicht nur das zu konsumieren, was auf einem klassischen, konventionellen Spielplatz aus früherer Zeit angeboten wurde.

“So Kinder, wer zuerst auf dem Baum dort drüben in 100 m Entferung geklettert ist, der darf später zuerst in den kalten See springen…”

Sie sprinten los Richtung Baum…Das Gras kitzelt zwischen den nackten Zehen, sie trampeln auf bunte Blumen, auf süße Beeren, glatte Steine und fühlen die raue Baumrinde unter Ihren Füßen.

Eines der Kinder stolpert über eine Wurzel, die aus dem Boden ragt. Es beginnt zu taumeln und stürzt gen Boden. Ein Glück weiß es, wie man sich abrollt und macht eine Rolle über die Schulter und steht sofort wieder auf. Puh, nix passiert. Weiter geht der Sprint.

Am Baum angekommen ist der Vater der 1. der auf den Baum klettert, es ist ein Apfelbaum. Der raue Ast biegt sich, aber hält das Gewicht aus. Die rauhe Oberfläche spricht den Tastsinn ganz anders an als ein glatter Plastikbaustein, denkt er sich.

Vögel fliegen vom Baum weg und die Käfer beginnen schneller zu krabbeln…Äpfel fallen zu Boden und einem Kind auf die Schulter. Das Kind beginnt zu lachen…

Der Vater pflückt einen Apfel direkt von der Baumkrone, schnuppert an ihm, fühlt seine Form und rauhe Oberfläche in der Hand und beisst genussvoll hinein. “Da ist ein Wurm drin”, sagt er und grinst seine Kinder an.

Die Kinder klettern ebenfalls auf den Baum und machen es ihm nach, schmatzend sagen sie zu ihm: „Die Natur ist der beste Spielplatz der Welt, Papa. Der Apfel schmeckt so schön sauer, so wie ich es mag!“

Das Erlebnis in der Natur steigert das physische und psychische Wohlbefinden, verbessert die Koordination durch wechselnde Bedingungen und macht sehr viel Spaß.
Viele Muskeln werden gefordert, gestärkt und das Bewusstsein gegenüber der Natur wird besser. Außerdem wirkt es sich positiv auf das Immunsystem aus, indem zum Bsp. feiner Schmutz durch die Haut aufgenommen wird und vom Organismus abgewehrt werden muss.

…und in einer zukünftigen Zeit steht PaleoLopolis bereit…

Jetzt anhören

https://www.dropbox.com/s/d2618xwe29mowrj/PaleoLopolis_Paleo_Kurzgeschichte_07.mp3?dl=0

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